Wie du einen Blog startest, auch wenn du gar nicht gerne schreibst

Aug 24

Brauchen UnternehmerInnen einen Blog? Müssen sie Blogger werden, auch wenn sie gar nicht gerne schreiben?

Kennst du das? Alle erzählen dir, dass du einen Blog brauchst, dabei kannst du gar nicht gut schreiben. Klar, würden dir vielleicht ein paar Themen zum Schreiben einfallen, aber das dann irgendwie in Textform bringen? Das ist ja dann doch noch mal etwas anderes.

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Deine Marlis

Ich war gestern bei einem Bloggertreffen in Weimar. Das fand im wunderschönen Stromergarten statt und trotz des wundervollen Sommers hat es just gestern Nachmittag zu regnen begonnen. Nichts destotrotz haben sich 5 Frauen (Wo sind die männlichen Blogger in Weimar?) im Schutz der Außenküche zusammengefunden.

Es war eine bunte Runde aus erfahrenen BloggerInnen und auch Neulingen. Dabei ist mir aufgefallen, dass allen bewusst ist, dass sie „einen Blog brauchen“, aber Angst haben vor dem Anfang.

Viele schöne Ideen standen im Raum, aber immer mit dem Nachsatz „Aber ich kann ja nicht schreiben.“, „Aber ich habe keine Zeit zum Schreiben.“ oder „Aber mir fällt das Schreiben so schwer.“.

Aus diesem Anlass heraus entstand die Idee zu diesem Blog-Beitrag, der dir zeigen soll:

  1. Warum du tatsächlich einen Blog brauchst.
  2. Warum du nicht zwangsläufig schreiben lernen musst.
  3. Was für Inhalte ein Blog haben kann?
  4. Wie du Aufmerksamkeit für deinen Blog generierst.

Wenn dich noch weitere Fragen zu dem Thema beschäftigen, dann schreib es mir gern in die Kommentare oder schick mir eine E-Mail!

Hinweise zu den Links im Beitrag

Dieser Beitrag enthält Links zu externen Seiten und Tools. Sämtliche Links sind unbezahlte Werbung. Einige der Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du darüber etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Du zahlst dabei nicht mehr, als alle anderen und ich sehe nicht, wer was kauft. Diese Provision unterstützt mich in meiner Arbeit und ermöglicht es mir, meine Preise beizubehalten.

Bloggen ohne Schreiben

1. Warum du tatsächlich einen Blog brauchst

Beiträge zu den Vorteilen eines Blogs für UnternehmerInnen gibt es bereits genug. Ich empfehle hierfür gern den Beitrag von Jessika Fichtel zum Thema „Bringt mir ein Unternehmensblog im Jahr 2018 noch etwas?„, den Beitrag „Warum ein Corporate Blog wichtig für Ihr Unternehmen ist“ von Blog2Social oder den Beitrag im Unternehmerhandbuch: „Corporate Blog: Warum (fast) jedes Unternehmen einen braucht.

Meine Hauptargumente sind immer:

Ein Blog zeigt deine Expertise und baut Vertrauen auf!

Beobachte dich einmal selbst. Stell dir vor, du möchtest deine Website erneuern lassen und suchst eine Internetagentur. Vielleicht hast du schon ein paar gute und auch schlechte Erfahrungen mit anderen Agenturen gemacht, also suchst du gezielt eine Agentur, die dich versteht und die auch du verstehst.

Nun siehst du eine Seite, auf der geschrieben steht: „Wir haben seit 20 Jahren Erfahrung und bereits viele Referenzen.“ Es sind die angebotenen Leistungen beschrieben, du siehst ein paar Referenzen und mehr nicht.

Dann siehst du eine andere Seite, die in vielen Blog-Beiträgen zeigt, wie einzelne Elemente auf einer Website gestaltet werden können, was wichtig ist für eine Website, wie neue Besucher gewonnen werden können und wie eine Website für Mobilgeräte optimiert werden kann. Dir fällt das Lesen leicht, weil der Schreibstil zu deinem Erfahrungsstand passt.

Jetzt sag mir: Welche der beiden Internetagenturen würdest du für deine neue Website anfragen?

In einer Zeit, in der wir von allem genug haben und es für alle Leistungen mehr als einen Anbieter gibt, fällt es umso schwerer, sich zu entscheiden. Gleichzeitig haben wir auch schon oft Fehlentscheidungen getroffen und Angst davor, erneut enttäuscht zu werden.

Wie können wir also zeigen, wer wir sind, wie wir arbeiten und was uns wichtig ist? Du kennst meine Antwort bereits: Über einen Blog.

In Blog-Beiträgen kannst du durch deinen Schreibstil, deine Inhalte und deine Art und Weise der Lösungsfindung folgendes erreichen:

  • Vertrauen – Hältst du, was du versprichst?
  • Kompetenz bzw. Expertise – Kannst du, was du versprichst?
  • Symphatie – Bist du, wer du zu sein vorgibst?

Diese drei Faktoren bestimmen maßgeblich, welche KundInnen du anziehst, welchen Wert du übermittelst und dadurch auch, welchen Preis du verlangen kannst. Aber dazu ein anderes Mal mehr. Denn um diese drei Faktoren gewinnbringend einzusetzen, musst du natürlich vorher genau diese Fragen für dich als UnternehmerIn beantworten: Welche KundInnen will ich anziehen? Welchen Wert will ich übermitteln? Welchen Preis will ich verlangen?

Impulse, die diese Faktoren ständig hinterfragen, erhalten übrigens meine #Businessartisten wöchentlich in ihr E-Mail-Postfach.

Ein Blog ist immer erreichbar und spart langfristig Werbekosten!

Es gibt verschiedene Wege, um auf ein Produkt oder auf dich als UnternehmerIn aufmerksam zu machen. Du kannst beispielsweise Google Ads (ehemals Google AdWords) verwenden. Dabei werden deine Anzeigen in den Suchergebnissen eingeblendet und wenn jemand auf die Anzeige klickt, bezahlst du Geld.

Im Umkehrschluss heißt dies, wenn du gerade kein Werbebudget zur Verfügung hast, dann werden deine Anzeigen nicht geschalten und du kannst nicht von potentiellen KundInnen gefunden werden.

Social Media Werbung funktioniert genau so. Sobald du Geld investierst, bist du sichtbar. Wenn du kein Geld investierst, kannst du nicht gefunden werden.

Schauen wir uns nun einen Blog an:

  • Wenn du einen Blogartikel schreibst, dann kann dieser von potentiellen KundInnen in Suchmaschinen gefunden werden. (Ja, ein bisschen Suchmaschinenoptimierung gehört auch dazu. Die Basics kannst du übrigens in meiner kostenfreien #10TageChallenge zur digitalen Sichtbarkeit lernen.)
  • Wenn du einen Blogartikel schreibst, dann kann dieser von LeserInnen in ihren Social Media Profilen geteilt werden (und du erhältst dadurch kostenlos Social Media Werbung).
  • Wenn du einen Blogartikel schreibst, dann verschwindet der Inhalt nicht als Social Media Beitrag irgendwo in der Facebook Chronik oder der Pinterest Timeline (obgleich die Aufmerksamkeitsspanne eines Pins bei unglaublichen vier Monaten liegt!) sondern bleibt für immer sichtbar!

Du bist also nicht abhängig von Algorithmen Dritter, sei es Google, Facebook oder Twitter.

Von einer anderen Seite betrachtet: Wenn jemand Tipps dafür sucht, wie er einen Blog betreibt auch wenn er nicht schreiben kann, dann kann er diesen Beitrag hier z.B. auch noch nächstes Jahr oder übernächstes Jahr über Google entdecken. Weil er da ist. Was uns eine perfekte Überleitung zum nächsten Argument bietet.

Ein Blog gehört „dir“ und kann durch dich gestaltet werden.

Vielleicht hast du ja eine Facebook-Seite für dein Unternehmen. Vielleicht hast du einen Instagram-Account. Vielleicht einen Youtube-Kanal. Eins haben alle diese Plattformen gemeinsam: Es sind nicht deine und sie sehen auch nicht so aus. Du hast nicht viel Gestaltungsspielraum auf einer Facebook-Seite.

Du kannst nicht plötzlich bildschirmfüllende Bilder veröffentlichen, das Facebook-Logo gegen deins austauschen oder die Farbe ändern. Wenn Facebook irgendwann nicht nur den Algorithmus, sondern auch die Nutzungsbedingungen ändert und eventuell kostenpflichtige Unternehmensseiten einführt, die du nicht bezahlen möchtest, sind deine Inhalte plötzlich weg. Einfach so.

Ein Blog, den du selbst hosten lässt (d.h. du hast eine eigene Domain dafür und einen Webhosting-Dienst, wie beispielsweise All-Inkl, Tecspace oder 1&1) gehört dir.

Ich empfehle immer wieder gern WordPress als Blog-Basis. Es ist meiner Meinung nach das beliebteste und funktional ausgefeilteste Blog-Tool auf dem Markt. Die Inhalte, die du darauf veröffentlichst, werden auf deinem Webserver gespeichert.

Du kannst deinen Blog so gestalten, wie es zu dir und deinem Unternehmen passt. Farben, Schriftarten, Logos – alles kannst du individualisieren. Es gibt mittlerweile eine Menge professioneller Themes zur Auswahl, so dass du wirklich individuelle Blog-Oberflächen gestalten kannst. Ich arbeite gern mit den Themes und auch PlugIns von ThriveThemes, womit ich z.B. auch diese Seite erstellt habe.

Auf einem Blog kannst du auch weiterführende Links setzen, wie du sie benötigst. Leite deine LeserInnen auf deine wichtigsten Seiten weiter, zur Newsletter-Anmeldung oder zum Kontaktformular.

Ein Blog bietet weniger Ablenkung als dein Social-Media-Profil. Wenn jemand deinen Beitrag bei Facebook liest, dann kann er jederzeit schnell zur Chronik eines Freundes oder einer Freundin wechseln und ist weg von dir. Dein Beitrag ist nur einer von vielen in seiner Chronik. Wenn dieser jemand auf deinem Blog landet, dann bestimmst du den Grad und die Form der Abwechslung, die du ihm bietest. Dadurch kannst du ihn auch geschickt durch einen sogenannten Marketing oder Sales Funnel führen, einen Trichter, der aus den LeserInnen die potentiellen KundInnen herausfiltert und diese Stück für Stück zu tatsächlichen KundInnen macht. Aber auch dazu ein anderes Mal mehr.

Zusammenfassung

Ein eigener Blog für dich und dein Unternehmen ermöglicht dir, deine Vision, deine Werte und deine Expertise abzubilden. Deine Beiträge können zeit- und budgetunabhängig über Google gefunden werden. Alle LeserInnen können deine Beiträge in ihren Social Media Profilen teilen und dir neue Reichweite schenken. Du kannst die Customer Journey, den Weg deiner BesucherIn vom Blog-Beitrag bis hin zum potentiellen Kauf selbst gestalten und so mehr deiner LieblingskundInnen anziehen.

2. Warum du nicht zwangsläufig schreiben lernen musst.

Wenn wir vom Bloggen reden, dann denken die meisten Menschen an Texte. Geht es dir auch so? Muss ich also schreiben können, wenn ich Blogger werden will? Muss ich das Storytelling im Schlaf beherrschen und mir Schriftsteller-Kompetenzen aneignen?

Meine klare Antwort ist: Nein.

UnternehmerInnen können sich über verschiedene Art und Weisen ausdrücken. Das geschriebene Wort ist nur eine davon. Wenn du erst einmal das Ziel deines Blogs festgelegt hast und du mit Leichtigkeit die ersten 20 Themenideen für deinen Blog zusammengetragen hast, dann sollten wir nun folgende Fragen klären:

Was machst du gerne? Schreibst du gerne (vermutlich nicht, sonst würdest du diesen Artikel nicht lesen), redest du gerne oder malst bzw. zeichnest du lieber?

Beobachte dich in deinem Alltag. Redest du am liebsten per Telefon mit deinen KundInnen? Besprichst du Dinge am liebsten in persönlichen Gesprächen? Schreibst du am liebsten E-Mails?

Für jede Vorliebe gibt es verschiedene Lösungsansätze.

Wenn du gerne telefonierst und du das Gefühl hast, dass deine KundInnen dich da auch sehr gut verstehen, dann ist das gesprochene Wort vielleicht eher dein Medium und eventuell wäre ein Podcast genau das Richtige für dich oder du erstellst Präsentationen, zu denen du aus dem Off sprichst. Beide Varianten sind sehr gut geeignet, wenn es dir leicht fällt, zu reden. Natürlich gehört auch zu einem guten gesprochenen Wort ein bisschen Grundkenntnis in Storytelling und dem Spinnen eines roten Fadens, aber das sind Fähigkeiten, die du dir zusätzlich aneignen kannst.

Wenn du Dinge gern in persönlichen Gesprächen klärst und du das Gefühl hast, du kannst deine Meinung und deine Argumente am besten übermitteln, wenn man dich sieht, dann ist eventuell das Video dein geeignetes Medium. Erstelle einen YouTube-Kanal oder verwende andere Hosting-Plattformen wie z.B. Vooplayer (Ich hatte mir mal eine Lizenz über einen App-Sumo Deal gekauft und kann das Tool durchaus empfehlen). Mit ein bisschen Übung oder einem Training kannst du deine Video-Präsenz stetig verbessern und dir darüber deine Reichweite aufbauen.

Wenn du Dinge lieber zeichnest oder über dich am liebsten über andere kreative Wege ausdrückst, dann finde deinen passenden Inhalt dazu. Du könntest Infografiken erstellen, animierte Videos oder ähnliches.

Und wenn du am liebsten e-Mails schreibst, dich aber vor dem Schreiben von Blog-Artikeln scheust, dann höre sofort auf weiterzulesen, öffne ein Textdokument und schreib los. Auch schreiben kannst du lernen!

3. Was kann ich auf meinem Blog veröffentlichen?

Nun lassen wir alles zusammenfließen. Benenne deine Blog-Seite so, wie es für dich und dein Unternehmen am besten passt. Falls du „Blog“ nicht als passend empfindest, dann nenn es „Aktuelles“, „Tutorials“, „Geschichten“, „Ressourcen“, „Gratis Tipps“, „Neuigkeiten“, „Bibliothek“ oder anders. Damit kannst du deinen Blog-BesucherInnen bereits ein Gefühl für die zu erwartenden Inhalte geben und auch hiermit kannst du wieder selbst steuern, wie du wahrgenommen werden willst.

Für welche Inhaltsformen (Ja, es dürfen mehrere sein) hast du dich entschieden?

Wenn du einen Podcast erstellt hast, dann erstelle für jede neue Folge einen neuen Blog-Beitrag. Gib deinem Beitrag eine Überschrift, die neugierig macht und erstelle eine kurze Themenbeschreibung. Das muss kein Roman sein, lediglich eine kurze Inhaltsangabe. Anschließend verlinkst du deinen Podcast in diesen Beitrag. Das kann ein schlichter Link sein, das kann aber auch ein verlinktes Bild sein oder sogar ein Podcast-Player, wenn dieser von deiner Podcast-Plattform zur Verfügung gestellt wird.

Theoretisch wars das. Füge deinem Beitrag ein Beitragsbild hinzu und mindestens ein Bild im Inhalt selbst. Ich wähle gern die Vorschaugröße für Twitter oder Facebook als Beitragsbild und die Pinterest-Pin-Größe als Bild für den Inhalt des Blog-Beitrags.

Jetzt kannst du diesen Beitrag in deinen Social Media Profilen teilen und deine Fans gelangen über einen Klick nicht direkt auf die Podcast-Seite, sondern zu dir auf den Blog und schon kannst du sie gezielter dorthin führen, wo du sie haben möchtest.

Und die Suchmaschinenoptimierung? Nun, natürlich wirst du bessere Positionen bei Google erzielen, wenn du Text in deinem Beitrag hast, welcher indexiert werden kann. Da aber das wichtigste deines Beitrags der Podcast ist, musst du nun gar nicht mehr schreiben lernen, sondern kannst deinen Podcast z.B. stichpunktartig zusammenfassen und dabei die wichtigsten Keywords erwähnen. Oder du schreibst die 5 wichtigsten Learnings aus deinem Podcast als Zusammenfassung.

Sinnvoll ist es auch, im Beitrag auf Personen, Tools oder Angebote zu verlinken, die du im Podcast erwähnst. Auch darüber kannst du neue Aufmerksamkeit erzeugen und Reichweite aufbauen.

Und wenn du doch etwas Geld übrig hast oder freie Kapazitäten im Team, dann kannst du deinen Podcast transkribieren lassen. So erzeugst du gleich zweifach Inhalt (einmal für Menschen, die gern hören und einmal für Menschen, die gern lesen) und musstest nicht einmal lernen, wie du Blog-Artikel schreiben kannst.

Analog kannst du für alle anderen Inhaltsarten verfahren. Erstelle für jedes YouTube-Video einen neuen Beitrag und erläutere kurz, worum es in deinem neuen Video geht. Erstelle für jede Infografik einen neuen Blog-Beitrag und beschreibe kurz, was du gezeichnet hast.

Welche Inhalte eignen sich noch für deinen Blog, abseits der klassischen Texte?

  • Videos
  • Podcasts
  • Tutorials
  • Präsentationen
  • FAQ
  • Glossar
  • Infografiken
  • Interviews
  • Link-Sammlungen

Das sind nur einige von möglichen Content-Ideen für deinen Unternehmensblog.

Du siehst, es ist nicht wichtig, den perfekten Blog-Artikel schreiben zu können. Wichtig ist, die Grundlagen von Content Marketing und Suchmaschinenoptimierung zu verstehen und aus Sicht deiner KundInnen denken zu können.

Kommen wir zum letzten Punkt dieses Beitrags.

4. So generierst du Aufmerksamkeit für deinen Blog

Fassen wir kurz zusammen: Du weißt bereits, dass du unbedingt einen Blog für dein Unternehmen brauchst. Du weißt, dass du jetzt nicht unbedingt schreiben lernen musst, um Blog-Beiträge zu erstellen, sondern dass es auch andere Formen von Inhalt gibt, die du generieren kannst.

Lass uns nun schauen, wie du Aufmerksamkeit für deinen Blog, mit welchem Oberbegriff du ihn nun auch immer belegt hast, erzielen kannst.

Blog-Beiträge über Facebook teilen

Teile jeden deiner Beiträge über deine Facebook-Unternehmensseite. Beachte dazu auch, wann deine Fans am häufigsten online sind, damit du möglichst schnell in ihrer Chronik erscheinst.

Erstelle einen Text zum Beitrag, der neugierig macht und zur Interaktion anregt. Ich mag es beispielsweise, Beiträge mit einer Frage zu beenden, die möglichst in den Kommentaren beantwortet werden kann. Wechsle dann zu deinem privaten Facebook-Profil, um deinen eigenen Beitrag zu liken und gegebenenfalls zu teilen.

Teile diesen Beitrag ruhig auch mehrmals auf Facebook. Ich empfehle einen Abstand von ca. 6-8 Wochen dazwischen. Wenn du verschiedene Aspekte aus deinem Beitrag aufgreifst für deine Fans, dann darf der Abstand aber auch kürzer sein.

Blog-Beiträge über Pinterest teilen

Mittlerweile empfehle ich all meinen KundInnen auf Pinterest aktiv zu werden. Diese Plattform ist eigentlich keine Social Media Plattform sondern eine Suchmaschine. Die Pins werden von Google in die Bilder-Ergebnisse aufgenommen und mit ein bisschen Suchmaschinenoptimierung kann der Traffic, also die Zahl der Besucher auf deinem Blog schnell vervielfacht werden. Pins haben zudem eine durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne von 4 Monaten! Erstelle am besten gleich 8-10 Pins je Beitrag und pinne sie strategisch sinnvoll auf mehreren Boards verteilt. Ich nutze zur Planung das Tool Tailwind und bin sehr zufrieden damit.

Blog-Beiträge teilen lassen

Das Wichtigste zum Schluss. Erstelle Blog-Beiträge, die deinen LeserInnen Lösungen aufzeigen und Mehrwert bieten. Ich weiß, dass das Wort „Mehrwert“ etwas ausgeleiert ist und du es vermutlich auch nicht mehr hören kannst, aber es ist wichtig. Blog-Beiträge mit einer guten Überschrift und einer Lösung, die deinem LeserIn hilft, werden häufiger geteilt. Es wird häufiger darüber geredet, es wird kommentiert, es wird interagiert. Und mit jeder Interaktion, die dein Blog-Beitrag generiert, gewinnst du Aufmerksamkeit und Reichweite für dein Unternehmen.

Lass mich wissen: Hast du bereits einen Blog oder scheust du den Start? Hast du Themenideen und fürchtest eine Schreibblockade oder fehlen dir Ideen? Denkst du, Blogs sind nur etwas für TexterInnen oder hat dir dieser Artikel Mut gemacht, deine eigene Form von Inhalt zu realisieren?

Lass es mich wissen! Ich freue mich über deinen Kommentar.

❀ Marlis

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